Bitterer Nachmittag in der TSV-ARENA - 1:4 Pleite

Aus vielen Torchancen zu wenig gemacht
Spielbericht vom 7. April 2026
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Dämpfer im Kampf um den Klassenerhalt - 1:4 gegen Wolfenbüttel
Für Uns war es ein gebrauchter Nachmittag: Im wichtigen Ligaspiel gegen den MTV Wolfenbüttel musste sich unsere Mannschaft am Ende deutlich mit 1:4 geschlagen geben. Das Ergebnis fällt klar aus, spiegelt den tatsächlichen Spielverlauf aber nur bedingt wider.
Frühe Verletzungen überschatten die Partie
Bereits in der Anfangsphase stand unser Heimspiel gegen den MTV Wolfenbüttel unter keinem guten Stern. Nach einem Pressschlag mit Wolfenbüttels Kapitän Steffen Suckel verletzte sich Lennart Kruse schwer und musste früh ausgewechselt werden. Für uns war das ein herber Rückschlag, vor allem aber natürlich für Lenni persönlich. Unsere Nummer 27 musste sogar mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. Auch Gästekapitän Suckel konnte nach dieser Aktion nicht weiterspielen.
Für Kruse kam Aljoscha Wilms in die Partie, doch auch sein Einsatz war nur von kurzer Dauer. Nach einem Zweikampf bekam „Ali“ einen Ellenbogen gegen die Brust und musste mit Atemnot sowie weiteren Beschwerden bereits nach zehn Minuten wieder vom Feld. Für ihn übernahm Phil Schwierking.
Elfmeter bringt Wolfenbüttel in Führung
Nach der längeren Unterbrechung wurde es in der 30. Minute noch bitterer: Wolfenbüttel bekam einen berechtigten Elfmeter zugesprochen, den Hannes Joppich sicher zur 0:1-Führung verwandelte.
Doch trotz aller Rückschläge zeigten wir eine starke Reaktion. In der Folge entwickelten wir ein regelrechtes Offensivfeuerwerk. Einziger Makel: Der verdiente Treffer wollte vor der Pause einfach nicht fallen.
Ob Pfostenschuss, knapp verpasste Abschlüsse vor dem Tor oder brandgefährliche Standardsituationen – wir erspielten uns zahlreiche hochkarätige Chancen und nutzten die sichtbaren Unsicherheiten in der Defensive des MTV Wolfenbüttel nicht konsequent genug aus. Zur Halbzeit hätten wir das Spiel aus unserer Sicht bereits gedreht haben müssen.
Finn Raskopp trifft zum Ausgleich – dann folgt die kalte Dusche
Auch nach dem Seitenwechsel blieben wir das aktivere Team und kamen stark aus der Kabine. Wir zeigten sofort, in welche Richtung das Spiel laufen sollte. Der hochverdiente Ausgleich fiel schließlich in der 74. Minute: Nach einer starken Flanke von Philip Kürble war Finn Raskopp zur Stelle und traf zum 1:1.
In dieser Phase lag das Gefühl in der Luft, dass wir die Partie nun endgültig drehen würden. Doch stattdessen schlug Wolfenbüttel eiskalt zurück. Nach einem individuellen Fehler erzielte Joppich in der 81. Minute das 1:2. Nur wenige Minuten später schnürte der Gäste-Torjäger mit seinem dritten Treffer den Dreierpack (85.), ehe Bock in der Nachspielzeit den 1:4-Endstand besorgte (90.+4).
Zu viele Chancen vergeben
Auch die Leistung des Schiedsrichtergespanns sorgte an diesem Tag für Diskussionen. Mehrere fragwürdige Entscheidungen trugen zusätzlich dazu bei, dass das Spiel zunehmend unruhig wurde.
Dennoch darf das nicht als Ausrede dienen. Am Ende waren es vor allem unsere zahlreichen ausgelassenen Torchancen, die diese Niederlage des TSV Wetschen gegen den MTV Wolfenbüttel so schmerzhaft machen. Mit Blick auf den Abstiegskampf ist klar: Solche Spiele dürfen wir uns im Saisonendspurt kaum noch leisten.
Jetzt gilt es für uns, die Köpfe oben zu behalten, die Fehler aufzuarbeiten und im nächsten Spiel wieder geschlossen als Team zurückzuschlagen.
Allen verletzten Spielern wünschen wir an dieser Stelle gute und schnelle Besserung. Wir hoffen, dass ihr schon bald wieder auf dem Platz stehen könnt!











