TSV Wetschen von 1920 e.V.

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Der TSV Wetschen-Fussballstammtisch

Sulingens Coach vor dem Topspiel: „Die sehen die Möglichkeit, ganz oben reinzurutschen“

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Meyer riecht den Wetscher Braten

WETSCHEN · Das Final Four im Bezirkspokal ist noch einige Tage entfernt, doch für den TSV Wetschen heißt es schon heute ab 19.30 Uhr: Siegen oder fliegen. Im Topspiel der Fußball-Bezirksliga ist der Tabellenzweite zu Gast. Gewinnt der TSV Wetschen nicht gegen den FC Sulingen, werden aus sechs Punkten Rückstand neun. Die Aufstiegsrelegation wäre dann vermutlich vorzeitig außer Reichweite.

FC_Sulingen

Erfolgsgaranten unter sich: Sulingens Torjäger Svend Kafemann (links) und Trainer Dirk Meyer



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2:0 – Wetschens Keeper Jahn zieht Alfeld den Zahn / Dramatik und ein verletzter Assistent

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Held in einem denkwürdigen Spiel

Von Arne Flügge

WETSCHEN · Was für ein Match! Dramatik pur, Kampf, heftige Wortgefechte, Rudelbildung, Böller und ein verletzter Schiedsrichter-Assistent – das Viertelfinale im Fußball-Bezirkspokal zwischen dem TSV Wetschen und dem SV Alfeld hatte es gestern in sich.

Am Ende setzte sich Wetschen mit 2:0 (0:0) durch und qualifizierte sich damit für das Final-Four. „So sind Pokalspiele. Vielleicht hatten wir etwas Glück, aber wir sind als Mannschaft aufgetreten und haben gekämpft. Die Jungs haben den Willen gehabt weiterzukommen“, jubelte Wetschens Trainer Franz-Josef Ripke.

Mann des Tages war Mike Jahn. Der TSV-Torwart zeigte eine Klasseleistung, entschärfte gleich fünf Hochkaräter der Alfelder. „Das war heute mein Tag. Ich habe mich schon heute Morgen sehr gut gefühlt“, strahlte Jahn, „jetzt will ich auch diesen Pokal gewinnen.“

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War immer zur Stelle: Wetschens Keeper Mike Jahn (Foto links)



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Oberliga-Kapitän des BSV Rehden bietet sich beim Fußball-Bezirksligisten an

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Beim TuS Sulingen reiben sie sich die Hände: Meyer naht

Bombenverstärkung beim Klassenrivalen

HelmsSULINGEN/REHDEN · Das ist ein Fisch, wie er dicker kaum sein könnte für den Bezirksligisten TuS Sulingen: Manuel Meyer, Kapitän des kurz vor dem Aufstieg stehenden Oberligisten BSV Rehden, schnürt seine Fußballschuhe in der kommenden Saison für das Team von Walter Brinkmann. Als Anlass für den freiwilligen Abstieg um zwei Spielklassen nennt Meyer persönliche und berufliche Gründe.

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Manuel Meyer ist ein großer Integrationsfaktor in Rehden. Künftig wird er Maarten Schops jedoch nicht mehr auf die Beine helfen. Der 29-Jährige verlässt den BSV nach sechs Jahren.



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Ein Gegentor – aber Wetschen siegt weiter

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"Das war ein starkes Bezirksligaspiel mit zwei richtig guten Mannschaften“

SULINGEN 1:5 (1:2) – nach intensiven 90 Minuten und Nachspielzeit sah es so aus, als hätte Fußball-Bezirksligist TuS Sulingen gegen den TSV Wetschen ordentlich Prügel bezogen. Das wollte TuS-Coach Walter Brinkmann so aber nicht stehen lassen: „Das Ergebnis ist zu hoch. Das war ein starkes Bezirksligaspiel mit zwei richtig guten Mannschaften.“ Tatsächlich spielten die Sulinger gegen die stärkste Rückrundenmannschaft der Liga richtig gut mit, mussten aber früh einem Rückstand hinterher laufen. Marcell Katt besorgte nach sieben Minuten die Führung für die Gäste, die Florian Scharnitzky nach einem Konter ausbaute (30.). Mit dem Pausenpfiff kamen die Hausherren wieder ran. Und das erste Gegentor der Wetscher in 2012 machte ausgerechnet Enno Kohl, der eine scharfe Hereingabe von Malte Wulferding ins eigene Netz verlängerte. Sieben Minuten nach dem Seitenwechsel stellten die Gäste den alten Abstand aber wieder her. Scharnitzky bediente Andre Krause – 3:1.

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Traf per Lupfer zum 4:1: Tobias Schmidt



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SG Diepholz trennt sich vom Trainer – und der weiß nicht so recht, warum

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Von wegen Verlängerung: Laufpass für Hegerfeld

Von Cord Krüger

Unfassbar, wie sich dieses Drunter und Drüber wiederholt! Vor genau einem Jahr stand fest, dass Andreas Schultalbers die SG Diepholz ein weiteres Jahr trainiert – doch nur drei Wochen später zog der Coach sein Ja-Wort wieder zurück. Im Sommer beerbte ihn Marco Hegerfeld, der kurz vor Ostern seine Verlängerung beim Fußball-Landesligisten bekannt gab. Und jetzt? Richtig: Schluss zum Saisonende. So weit zu den Ähnlichkeiten. Die Unterschiede: Diesmal kündigte der Sparten-Vorstand die Zusammenarbeit auf. Und während „Schulti“ damals keine schmutzige Wäsche waschen wollte, findet Hegerfeld deutlichere Worte.

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Marco Hegerfeld (r.) muss Diepholz nun doch verlassen. Der sportliche Leiter Frank Werner (l.) führte andere Auffassungen in puncto Trainingsarbeit als Grund an.

Nachkarten will der 38-Jährige zwar ebenfalls nicht, doch „ich würde gern wissen, was mir vorgeworfen wird“, rätselt der Fast-Ex-Trainer, der die SG noch in den letzten sechs Spielen coachen will und den Tabellen-15. daher auch am Sonntag zum 13. TuSpo Schliekum begleitet (Anpfiff: 15 Uhr). „Ich bin nicht der Typ, der vor schwierigen Situationen wegläuft.“

Andernfalls hätte er die um zwölf Stammspieler dezimierten und ähnlich viele Neuzugänge aus vier Nationen verstärkten Kreisstadt-Kicker wohl gar nicht erst übernommen. Oder er wäre in der Chaos-Hinrunde mit 18 Platzverweisen, mehreren Verletzten und plötzlich verschollenen Legionären ausgestiegen. „Aber trotz allem sind wir bis heute nicht abgeschlagen Letzter, sondern noch in Reichweite zu den Nichtabstiegsplätzen“, verdeutlicht Hegerfeld. „Wir haben also einiges an Punkten geholt. Da kann ich den Vorwurf des Vorstands, ich hätte eine Mannschaft verloren, nicht nachvollziehen.“

Frank Werner als Sportlicher Leiter der SG berichtet jedoch von „unterschiedlichen Auffassungen über Spielvorbereitung und Training“, was zu „Unmut bei der Mehrzahl der Spieler geführt hat“.

Mit dieser Aussage gibt sich Hegerfeld nicht zufrieden: „Ich bin weit davon entfernt zu sagen: Ich habe alles richtig gemacht.“ Aber seine Nachfragen im Team ergaben, „dass sich drei Leute komplett heraus halten und dass der Vorstand mit vier weiteren gar nicht gesprochen hat“. Er selbst hingegen schon – auch mit Blick auf die neue Saison. „Da hatte ich nie den Eindruck, dass jemand nicht weitermachen wollte, weil ich Trainer bleibe.“



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